Mostrando entradas con la etiqueta german. Mostrar todas las entradas
Mostrando entradas con la etiqueta german. Mostrar todas las entradas

martes, 21 de marzo de 2023

Das Mondschaf - Lunovis

Christian Morgenstern 

Das Mondschaf

Das Mondschaf steht auf weiter Flur.
Es harrt und harrt der großen Schur.
     Das Mondschaf.

Das Mondschaf rupft sich einen Halm

und geht dann heim auf seine Alm.

     Das Mondschaf.

Das Mondschaf spricht zu sich im Traum:
„Ich bin des Weltalls dunkler Raum.“
     Das Mondschaf.

Das Mondschaf liegt am Morgen tot.

Sein Leib ist weiß, die Sonn ist rot.
     Das Mondschaf.



Lunovis


Lunovis in planitie stat
cultrumque magn' expectitat.
     Lunovis.

Lunovis herba rapta it

in montes, unde cucurrit.

     Lunovis.

Lunovis habet somnium:
Se culmen rer' ess' omnium.
     Lunovis.

Lunovis mane mortuumst.

Sol ruber atque ips' albumst.
     Lunovis.

jueves, 26 de abril de 2018

HALF (TIME) IN GERMANIC LANGUAGES

With English for a second language and Spanish and Valencian as my mother tongues, as well as general expertise in Romance languages, I still have this confusion with the Swedish "halv" and German "halb" used in clock-time expressions. As a child, as a teen, I could not understand how "halv sex" referred to 19:30, one hour later, while Sweden, Germany, and so forth share the same timezone with most of the European Union...
The snag is that not only Germanic languages (sans English, which took the "half past" surely from French influence), but also Slavic and Fenno-Ugric ones, use orientation points as time periods named by an ordinal number (“the 6th hour”, i.e. 5:01–6:00). Ordinal time indicating is well-known especially from Russian, which consistently has “10 of the 6th hour” (desjat’ šestogo) for 5:10, and so on. But it occurs also in German, especially with half hours (halb sechs for 5:30), though German does not use its ordinal numerals here. This distinction leads to another universal:
(5) Ordinal time periods are always full hours.
Thus, no language has something like “5 minutes of the 2nd half of the 6th hour” for 5:35.
In Russian, this system is quite thoroughgoing: minutes, quarters, and halves can be used in ordinal indications, but in southern German, only quarters and halves can be used in this way. So is it in Swedish and other Scandinavian languages. Other German varieties allow it only for halves. 
Icelandic
Á sjöunda tímanum í kvöld (The seventh hour)
- This means 18:01-18:59, it's within an hour, not a specific time
Hungarian

fél három (with no suffixes, litterally "half three") = 2:30
negyed három (lit. "quarter three") = 2:15
három negyed három (lit. "three quarter three") = 2:45
The western Slavic languages (as already told by Jazyk and Koniecswiata): 

Polish: Wpól do trzeciej (lit. half to third= 2:30
Czech: Půl třetí (lit. half of third= 2:30
Slovak: Pol tretej (lit. half of third= 2:30

The Polish version seems to be the most logical, as it is perfectly undestandable: "half an hour to the third hour". It's interesting though, that the western Slavic languages use ordinal numbers in this case. The same use of the ordinal for clarifying occurs in Russian, Slavic as well... but not in Germanic languages ("halb drei", "halv tre", etc.) or Fenno-Ugric ones ("fel három"), which use cardinal numbers to refer to ordinal time periods. That is the reason for so much confusion.
But, having grown accustomed to systems that use cardinal indications for the time (ie Romance languages and English) since childhood, old habits die hard and someone saying "halv fem," "halv sex..." or its equivalents in other languages still leads me to confusion.

jueves, 2 de marzo de 2017

FUTURA - THAT CHARMING TYPEFACE

FUTURA IN SPAIN: or how I first met Futura as a child
It was the word Caja as it's written here, with a straight j and as that do not look like usual printed A:s.
I knew Futura would have to do with my other home country because of the IKEA catalogues... which leads us to the following section.


FUTURA IN SWEDEN: or where I came further in contact with her


Futura in Sweden: a ubiquous sight when it comes to road and street signs, aside from IKEA.



FUTURA IN GERMANY: where it all began.
Futura in Germany, its place of origin, here employed iconically by the University of Leipzig

Land of Ideas: in its native land, Futura's become part of the German national identity.

But already the VW logo back in Spain gave a clue I sidetracked completely.
Futura is a staple of the Volkswagen aesthetic, and it's German...



FUTURA IN THE ANGLOSPHERE: of filmmakers and ice cream

(Since we’re considering type fonts, it is no accident that both the IKEA böring and the Häagen Dazs logo are set in a bold Futura, designed in Bavaria in 1928 by Paul Renner. Futura seems ideally muscular and, well, Germanic — tailored to the umlaut.)


Wes Anderson shares my passon for Futura. Notice the writing on RIVE GAUCHE.

Earlier artistic filmmaker Kubrick loved Futura as well.
DA DA DAAAA DA DAAAA... (Also Sprach Zarathustra)
This iconic opening scene leads us to our next section -- how Futura literally took to space!


FUTURA ON THE (EARTH'S) MOON: where no font has gone before
Yes, this plaque is on the Moon, and it's real!





MORGENROT, MORGENROT...

Morgenrot, Morgenrot
leuchtest mir zum frühen Tod
Bald wird die Trompete blasen,
dann muß ich mein Leben lassen
ich und mancher Kamerad!
Kaum gedacht, kaum gedacht
wird der Lust ein End gemacht!
Gestern noch auf stolzen Rossen
heute durch die Brust geschossen
morgen in das kühle Grab!
Ach wie bald, ach wie bald
schwindet Schönheit und Gestalt!
Strahlst du gleich mit deinen Wangen
die wie Milch und Purpur prangen
ach, die Rosen welken all!
Und was ist, und was ist
aller Männer Freud und Lust
Unter Kummer, unter Sorgen
sich bemühen am frühen Morgen
bis der Tag vorüber ist!
Darum still, darum still
füg ich mich, wie Gott es will.
Nun, so will ich wacker streiten
und sollt ich den Tod erleiden!
Stirbt ein braver Reitersmann!

miércoles, 7 de diciembre de 2016

HINZ UND KUNZ

Hinz und Kunz

Hinz und Kunz (vollständig: Heinrich und Konrad) ist eine deutsche Redewendung und Synonym für Jedermann. Als weibliches Gegenstück (Jederfrau) wird manchmal Krethi und Plethi (Krethi als Abwandlung von Greti = Margarete) verwendet, was allerdings andere Ursprünge hat. Eine geschlechtsneutrale Variante (Jedermensch) ist Hans und Grete. In der Seefahrt ist die Bezeichnung Janmaat üblich.
Im Hochmittelalter, konkret vom 11. bis 13. Jahrhundert, waren Heinrich (Kurzform: Hinz) und Konrad (Kurzform: Kunz) die Namen zahlreicher deutscher Herrscher, nach denen in Folge auch die einfache Bevölkerung ihre Kinder benannte. Ein großer Teil der Männer trug daher diese Namen und es kam zu einer Inflation, aus der sich letztlich die heute noch gebräuchliche Redewendung bildete. Der Begriff ist seit dem 13. Jahrhundert belegt,und etwa ab dem 15. Jahrhundert als Spottbezeichnung gebräuchlich und findet unter anderem im Märchen Rumpelstilzchen und in der Novelle Michael Kohlhaas von Heinrich von Kleist Verwendung.

viernes, 26 de agosto de 2016

MEINE DEUTSCHE LIEBLINGS-AUSDRÜCKE


  • Schwein: kann auch “Glück” bedeuten.
  • Dusel: bedeutet auch “Glück”.
  • Wie ein begossener Pudel dastehen: einer peinlicher Situation ausgesetzt sein
  • Des Pudels Kern: der wahre Sachverhalt.
  • Der Hase im Pfeffer: bedeutet das Gleiche, wie “des Pudels Kern”.
  • Alter Schwede!: Ausdruck des Erstaunens.
  • Mein lieber Schwan! auch Ausdruck des Erstaunens.
  • Holla die Waldfee!: auch Ausdruck des Erstaunens.
  • Ach du grüne Neune!: Ausruf des Erschreckens.
  • Toi, toi, toi!: Glückswunsch.
  • Hals- und Beinbruch!: auch Glückswunsch.
  • Um des Kaisers Bart streiten: um belanglose Dinge streiten.
  • Die Katze im Sack kaufen: etwas Unbekanntes einkaufen.
  • Die Katze aus dem Sack lassen: ein Geheimnis lüften.
  • Den Löffel abgeben: sterben.
  • Mit jemandem Schlitten fahren: jemanden heftig tadeln.
  • Es regnet Schusterjungen: es regnet heftig.
  • Es ist allerhöchste Eisenbahn: es ist sehr eilig.
  • Es ist alles in bester Butter: es ist alles in Ordnung.
  • Sitzen bleiben: ohne Partner/in bleiben.
  • Keinen Pfifferling wert sein: nichts wert sein.
  • Jemanden hinters Licht führen: jemanden betrügen.
  • Der Hahn im Korb sein: ein einziger Mann unter vielen Frauen sein.
  • Ein Elefant aus einer Mücke machen: eine Kleinigkeit stark aufbauschen.
  • Bier nach Bayern / nach München bringen: eine überflüssige Tätigkeit.
  • Ein halbes Hemd: eine schmächtige Person.
  • Ich dachte, mich tritt ein Pferd!: Ausruf der Überraschung.
  • Unkraut vergeht nicht: das Schlechte bleibt bestehen.
  • Schwach auf der Brust sein: wenig Geld haben.
  • Seide spinnen: Geld verdienen.
  • Ausbaden müssen: die Konsequenzen für etwas tragen müssen, das man selbst oder auch jemand anderer verursacht hat.
  • Haare auf dem Zähnen haben: sehr stark, sehr maskulin sein.
  • Butter bei die Fische: die Wahrheit zu sagen, etwas einsetzen, zur Sache zu kommen.
  • Ins Schwarze treffen: das Richtige erkennen / bei etwas Erfolg haben.
  • Man hat schon Pferde kotzen sehen, und das vor die Apotheke!: auch ungewöhnliche Ereignisse können eintreffen.

viernes, 8 de julio de 2016

TSQ-IV (GDR): RAINER SCHWARZ

TSQ-IV (GDR): RAINER SCHWARZ

This is a free East German retelling... Voice actors unknown.

Prinz
Prinzessin

Ja, er wohnt bei eine Prinzessin, im Schloss! Die Prinzessin hat ihn direkt von der Landstrasse zu sich genommen! Das war ein Skandal!
...im Schloss an.
Die Garde in Silber und die Lakaien in Gold wollen es nicht erlauben. () ...ins Schloss kommen.
Ich kenne eine kleine Hintertreppe, die zum Schlafgemach der Prinzessin führt.

(Eerie, chaotic sounds)
Das sind nur Träume, die kommen und holen die Gedanken der hohen Herrschaft zu Jagd ab.
In den ersten Saal hinein, der war aus rosenroten Atlas mit gestickten Blumen an den Wänden. Da sausten die Träume schon wieder vorbei, Pferden mit flatterden Mähnen und dünnen Beinen, Jägerburschen, Herren und Damen zu Ross! Aber sie flogen so schnell, dass man nichts erkennen konnte.
Ein Saal war immer prächtiger als der Andere, und dann [···] im Schlafgemach.
Die Lilien dort, die mit den goldenen Stengeln an der Decke hängen, das sind die Betten! In der weissen schläft die Prinzessin, und in der roten der Prinz.
...an seinen braunen Nacken!
Da sausten die Träume zu Pferde wieder in der Saal herein. Der Prinz erwachte, drehte den Kopf um...
Der Prinz...
Aus den weissen Lilienblatt blinzelte die Prinzessin hervor.

Hm... Was ist denn hier los? Wer dringt das nacht in unser Schlafgemach!? Oh! Hilfe!! Wachen!!
Sei still, liebste Prinzessin. Vielleicht ist es nur ein Abordnung auf dem Volk und sie haben Hunger oder frieren!

...ist eben so keck und hübsch und arm wie der Prinz, und soll sich auf der Landstrasse herumtreiben.

Oh! Und ihr dachten ich gebe meinen Prinzen wieder her? 

Seid uns nicht böse, schöne Prinzessin.

Der Prinz stand aus seinen Bett auf und liess () darin schlafen. Und mer konnte er nicht tun.

von Kopf bis Fuss in Samt und Seide gekleidet.

Willst du nicht im Schloss bleiben und uns Gesellschaft leisten?
Ja! Du wirst gute Tage haben. An nichts soll es dir fehlen.

Hier. Ich schenke meine Stiefel! Mit denen bin ich schon durch viele Länder gewandert.
Von mir, nimm diesen Muff. Es ist kalt. Ich habe ihm selbst bestickt, als der Prinz auch nicht bei mir war!
Haha! Du sollst unsere neue Kutsche haben!
Die ist aus reinem Gold! Und das Wappen unsere Liebe ist an ihr befestigt!

Mit die Kutsche fährst du durch das Land, bis auch du dein Glück gefunden hast!
Gute Reise!
Und viel Glück!

Die Kutsche fuhr mit Kutscher, Diener und Vorreiter, denn es waren auch Vorreiter da, und die hatten Goldkronen auf dem Kopf.

......................................................................................................................
Das Räubermädchen erzählte, dass der Prinz und die Prinzessin ins Ausland gereist werden.








miércoles, 8 de junio de 2016

ON MY OBITUARY FOR GUSTAVUS ADOLPHUS

Inspired by thirst
for glory, on the field of battle quaffed
instead death's bitter draught.

Thus read the words that grace this site on every 6th of November, as obituary for the Hero King of Lützen.
But where did they come from?

They actually describe the demise of the second young man in the La Fontaine fable, illustrating warfare as a bringer of death in general and of death to young people in particular. The verses applied to Gustavus are the translation of this character's fate as Englished by Paul Hookham.
The original French has:

[···] afin de monter aux grandes dignités, 
par un coup imprévu vit ses jours emportés. 


While the more famous English translation by Elizur Wright has:

In quest of dignity at court,
[···] met his country’s foe,
and perish’d by a random blow.

A third English translation has:

[···] filled with martial zeal,
bore weapons for the common weal,
and in a battle had the lot
of falling by a random shot.

The official Swedish version by has:

[···] ville uppnå den högsta värdighet,
och tjänade [···] som en av Ares' fränder,
men träffad av ett skott han snart i gräset bet.

The Italian translation:

[···] non meno ardente
d'onor, per la sua patria
pugnando, entro la mischia
d'un colpo al suol restò.


The German translation:

[···] der im Dienst des Kriegs bewährt und brav,
stolz, in der Republik ruhmreichem Heer zu stehen,
verlor das Leben, als ein Schuss ihn plötzlich traf;


And last but not least, in Spanish, my own mother tongue:

[···] deseoso de altos timbres,
sirviendo a la república en lucidos
y marciales empleos, vio sus días
terminados por un golpe imprevisto.

Long story short: all of the versions deal with the death of a young man upon the battlefield, due to a gunshot, stressing the fatality of warfare and that of firearms.
Notice how the French original stresses both of these facts as succinctly as can be, while the Italian translation stresses the young man's passion, his patriotism, and the fierceness of the combat (after all, Italians had had to give it all for their freedom during the nineteenth century). The Spanish translation stresses the high ambition and the brightness of the young warrior. The German version speaks of national pride and sense of duty: the typically Prussian attitude to warfare for both lieutenants and rankers.

But it was the Hookham English version that struck me. Not only does it low out the gun altogether, but it portrays his death as for a nobler cause, by using the metaphor of a bitter drink of poison that has to be drained to the last drop for the drinker to go down in history and eternity. Of the ambitious young man as, hot-blooded as he is, unquenchably thirsty (for renown, for excitement, for power, for conquest, for feats of derring-do), and only refreshed with that last cold draught of poison at the end of the day. Whether a drop of liquid, a stab, or a gunshot, something slight yet lethal winds up sealing the hero's fate and satisfying all of his desires (irony, considering his achievements in wartime and peacetime, which have not been able to "quench his thirst"), crowning the quest of a short lifetime and raising that person's name to posterity.
To quench his thirst for glory, he quaffed death's bitter draught. That metaphor speaks volumes. It goes beyond the national character boundaries of the Spaniard, "deseoso de altos timbres y lucido"; of the Prussian, "bewährt, brav und stolz"; of the Italian, "ardente d'onor, per la sua patria pugnando, entro la mischia"... of the Swede, who "tjänar för att uppnå den högsta värdighet"; and of the Frenchman who started it all, with a desire "de monter aux grandes dignités" slightly more pronounced and passionate than the Swede's. Not to mention the other Anglos, one "ready to meet his country's foe in quest for dignity at court"; the other, less ambitious and more passionate, "filled with martial zeal." Beyond all of these differences, Hookham's are words that could be said of any wartime martyr. And thus, I chose them as my personal obituary for Gustavus Adolphus.

miércoles, 30 de marzo de 2016

AUF DER MAUER, AUF DER LAUER...

AUF DER MAUER, AUF DER LAUER,
SITZT 'NE KLEINE WANZE.
AUF DER MAUER, AUF DER LAUER,
SITZT 'NE KLEINE WANZE.
SEHT EUCH NUR DIE WANZE AN,
WIE DIE WANZE TANZEN KANN...
AUF DER MAUER, AUF DER LAUER,
SITZT 'NE KLEINE WANZE.

AUF DER MAUER, AUF DER LAUER,
SITZT 'NE KLEINE WANZ.
AUF DER MAUER, AUF DER LAUER,
SITZT 'NE KLEINE WANZ.
SEHT EUCH NUR DIE WANZ AN,
WIE DIE WANZ TANZ KANN...
AUF DER MAUER, AUF DER LAUER,
SITZT 'NE KLEINE WANZ.

AUF DER MAUER, AUF DER LAUER,
SITZT 'NE KLEINE WAN.
AUF DER MAUER, AUF DER LAUER,
SITZT 'NE KLEINE WAN.
SEHT EUCH NUR DIE WAN AN,
WIE DIE WAN TAN KANN...
AUF DER MAUER, AUF DER LAUER,
SITZT 'NE KLEINE WAN.

AUF DER MAUER, AUF DER LAUER,
SITZT 'NE KLEINE WA.
AUF DER MAUER, AUF DER LAUER,
SITZT 'NE KLEINE WA.
SEHT EUCH NUR DIE WA AN,
WIE DIE WA TA KANN...
AUF DER MAUER, AUF DER LAUER,
SITZT 'NE KLEINE WA.

AUF DER MAUER, AUF DER LAUER,
SITZT 'NE KLEINE W.
AUF DER MAUER, AUF DER LAUER,
SITZT 'NE KLEINE W.
SEHT EUCH NUR DIE W AN,
WIE DIE W T KANN...
AUF DER MAUER, AUF DER LAUER,
SITZT 'NE KLEINE W.

AUF DER MAUER, AUF DER LAUER,
SITZT 'NE KLEINE -.
AUF DER MAUER, AUF DER LAUER,
SITZT 'NE KLEINE -.
SEHT EUCH NUR DIE - AN,
WIE DIE - - KANN...
AUF DER MAUER, AUF DER LAUER,
SITZT 'NE KLEINE -.

miércoles, 17 de febrero de 2016

TSQ-IV REVIEW: MICHAEL MATZER

TSQ-IV REVIEW: MICHAEL MATZER 
(Hörspiel, Titania Special)
_Die Sprecher/Die Inszenierung_
|Die Sprecher und ihre Rollen:|
Annina Braunmiller: Prinzessin
Maximilian Belle: Prinz
Manfred Erdmann: Kutscher
(gehören zu den Helfern) eine Prinzessin und ein Prinz.
|Die Geschichte der Prinzessin|
In die Geschichte um Suche ist die Geschichte der Prinzessin eingebettet, die zur Abwechslung einen klugen Mann heiraten wollte. Doch die Anwärter verloren jede Klugheit, als sie die wunderbare Pracht der Säle ihres Schlosses sahen. Sie werden von materiellen Dingen geblendet und verlieren die Klugheit des Herzens. Diese bewahrt nur ein einziger der Freier, und als Gerda das Paar besucht, erwacht er als Erster, um Gerda nach ihrem Begehr zu fragen.
Im Schloss gehen Träume um „wie Gottes Engel“, nicht wie die Wilde Jagd der nordischen Göttersagen. Dieses Schloss ist die Allegorie einer idealen Verbindung aus Herzensliebe und Klugheit.
Nederlandse VolksverhalenBank
Hieromheen zijn verschillende verhaallijnen verweven, zoals het verhaal over de prinses die zocht naar een slimme prins. 

lunes, 30 de noviembre de 2015

DREINÄCHTEFORMEL - NOCHMAL

SUCHWANDERUNG: ALLGEMEIN
Die Suchwanderung ist bei diesen Märchen oft mit dem Motiv der »falschen Braut« kombiniert (was dann das retardierende Moment liefert): der gesuchte Partner wird zwar gefunden, doch er erkennt seine Partnerin nicht und ist im Begriff eine andere zu heiraten.


MÄRCHEN DEM MOTIV DER FALSCHEN BRAUT/SCHLAFTRUNK




DAS SINGENDE SPRINGENDE LÖWENECKERCHEN (HESSISCH, GRIMM)


Der verwunschene Prinz kämpft mit einem Lindwurm (einer verwunschenen Prinzessin). Die Frau könne ihrem Mann helfen, wenn sie den Lindwurm mit einer ganz bestimmten Rute schlägt. So geschieht es, doch so wie der Lindwurm besiegt ist, wird er zur Prinzessin, die er vor seiner Verwandlung war, und diese betrachtet den Prinzen als ihren rechtmäßigen Bräutigam. Mithilfe der Geschenke von Sonne, Mond und Nachtwind gelingt es der treuen, mutigen Frau, die Hochzeit ihres Mannes mit der falschen Braut zu verhindern und ihn für sich zurückzugewinnen.

Anmerkungen
Die Märchenforschung führt Das singende, springende Löweneckerchen als Märchen vom Typ AaTh 425 (Aarne-Thompson-Index) — Suche nach dem verlorenen Ehemann. Doch auch wenn die Treue und Unerschrockenheit der Ehefrau beeindruckend ist, kann eine solche Einordnung sicher nur einen kleinen Teil dieses Märchens erfassen, das wohl gerade wegen seines Reichtums an Motiven zu den schönsten und variantenreichsten im internationalen Märchenschatz gehört. 

DER EISENOFEN (HESSISCH, GRIMM)
Die Nadeln steckts sie wieder und wieder in den Glasberg, um darüber zu klettern. Mit dem Pflugrad rollt sie über die schneidenden Schwerter. Schließlich gelangt sie dem Schloss des Königssohns, der inzwischen eine neue Braut hat. Sie verdingt sich als Küchenhilfe, und als sie mit ihrer Arbeit fertig ist, öffnet sie eine der Nüsse, um sie zu essen. Doch darin ist ein wunderschönes Kleid. Die neue Braut will das Kleid kaufen, doch die Königstochter verlangt nichts anderes, als eine Nacht in der Kammer des Prinzen zu schlafen. Es wird ihr erlaubt, doch sicherheitshalber verabreicht die neue Braut dem Prinzen einen Schlaftrunk. So hört er nicht, wie sie weint und von dem Eisenofen erzählt, aus dem sie ihn befreit hat. Das gleiche wiederholt sich mit der zweiten Nuss. Erst in der dritten Nacht, vor der der Prinz den Schlaftrunk heimlich verschüttet, hört er und erkennt er seine frühere Braut. Sie heiraten.

FINIST (SLAWISCH)
Schließlich, nachdem auch das letzte Paar Schuhe durchgelaufen und der letzte Wanderstab gebrochen ist, gelangt sie zur ältesten der drei Alten, die erzählt, dass Finist seit kurzem verheiratet ist. Sie solle sich bei der Frau des Zarewitsch als Magd verdingen. Dann schenkt sie ihr noch einen goldenen Stickrahmen und eine Nadel.
Das Mädchen befolgt den Rat und beginnt, nachdem sie die Hausarbeit erledigt hat, auf dem goldenen Spinnrad zu spinnen. Das gefällt der Frau des Zarewitsch so gut, dass sie es haben will. Das Mädchen verlangt dafür, eine Nacht bei dem Zarewitsch verbringen zu dürfen. Die Frau willigt ein, allerdings verabreicht sie ihrem Mann sicherheitshalber einen Schlafdrunk, sodass er nichts von ihren nächtlichen Erzählungen hört. Die Sache wiederholt sich mit der Schüssel und dem goldenen Ei, was aber wieder nichts fruchtet. In der dritten Nacht, die ihr die Frau gegen den goldenen Stickrahmen gewährt, wird er endlich durch ihre Tränen wach und erkennt sie. 
Sehr ähnlich sind auch die lange Wanderung, die die Frau auf sich nimmt, um nach ihrem verlorenen Ehemann bzw. Bräutigam zu suchen, sowie die mit Zaubergegenstände der „falschen Braut“ abgekauften Nächte mit dem Liebsten.

EAST OF THE SUN WEST OF THE MOON / PRINCE VALEMON (SKANDINAVISCH)
Mit dem eisigen Nordwind gelangt sie schließlich zum Schloss östlich der Sonne und westlich vom Mond. Dort steht die Hochzeit ihres Prinzen mit der Trollprinzessin bevor, doch die kann sie — natürlich — mit ihren goldenen Zauberdingen abwenden. Der Prinz verlangt von seiner künftigen Frau, dass sie aus seinem Hemd die Wachsflecken auswaschen soll. Die Waschversuche der Trollprinzessin machen das Hemd nur noch schmutziger, während die rechte Braut das Hemd nur ins Wasser tauchen muss.
Als sich die Frauauf die Suche nach ihrem Mann macht, trifft sie bei jedem der drei Weiber ein kleines Mädchen, das ihr den Zaubergegenstand schenkt. Erst nachdem sie ihren Mann auf dem Schloss der Rivalin (ebenfalls eine Trollfrau) wiedergefunden und erlöst hat, erkennt sie die Mädchen als ihre Töchter und versteht, warum der Eisbär / ihr Mann sie ihr entzogen hat.

FLORINE (FRANZÖSISCH)
Rose ist inzwischen Königin, denn ihr Vater ist vor Kummer und die Stiefmutter vor Wut gestorben. Sie regelt die wichtigsten Dinge in ihrem Reich und macht sich auf den Weg zu ihrem Liebsten. Mithilfe dreier Zaubernüsse, die ihr eine gute Fee geschenkt hat, und Kraft ihrer Liebe und Treue wird am Ende alles gut. Die beiden Liebenden halten Hochzeit.

DIE BEIDEN KÖNIGSKINDER (HESSISCH, GRIMM)
Kurz bevor die beiden das elterliche Schloss des Königssohns erreichen, lässt der Junge seine Braut in einem Dorf zurück, wo sie auf ihn warten soll, damit er sie angemessen mit Wagen und Dienern zum Schloss bringen kann. Doch kaum hat ihm die Mutter zuhause mit einem Kuss begrüßt, vergisst er schlagartig seine im Dorf wartende Braut. Alleingelassen bleibt der Königstochter nichts anderes übrig, als sich als Magd bei einem Müller zu verdingen. Die Mutter sucht ihrem Sohn indessen eine andere Braut. Doch mithilfe der Nüsse kann die Königstochter die Hochzeit mit der falschen Braut verhindern. In jeder ieser Nüsse befindet sich ein wunderschönes Kleid, mit dem sie in die Kirche geht, um der Trauung beizuwohnen. Die falsche Braut wird jedesmal so neidisch, dass sie ihr Jawort verschiebt. Sie bekommt von der Unbekannten das Kleid gegen das Versprechen, vor der Tür des Bräutigams schlafen zu dürfen. Nachts erzählt sie ihm alles, was sie zusammen erlebt haben. In der drittem Nacht dringen ihre Worte endlich an sein Ohr, und er erinnert sich an seine wahre Braut.


Eine andere Art von Zwangsschlaf findet ihren Ausdruck regelmäßig durch einen Schlaftrunk, der verabreicht wird, und zwar in dem Motivzusammenhang der vergessenen Ehefrau des Typs 425 A. Dort hat die junge Frau ein Verbot übertreten, infolgedessen wird der Mann ihr entrückt, und er hat sie vergessen. Am Ende sucht sie sich dem Schlafenden wieder ins Gedächtnis zu rufen durch die nächtliche Schilderung ihrer Suchwanderung oder durch die Anrufung des gemeinsam Erlebten. In den ersten beiden Nächten vernimmt der Mann nichts; denn seine jetzige Braut reicht ihm, nachdem sie der ersten Frau gegen eine Kostbarkeit die Nacht verkauft hat, abends einen Schlaftrunk. Nur die Diener tragen ihm am Morgen eine verworrene Kunde zu von der nächtlich klagenden Frau. Am dritten Abend meidet er den Trunk, vernimmt selbst die Klage, die Erinnerung kehrt ihm zurück, und das Paar hat sich damit wiedergefunden.

Schläferische Taubheit, vernehmendes Wachsein gegenüber den Erinnerungsworten sind in dieser Weise ganz sachlich verknüpft - der Sinn dieses Ablaufs aber scheint doch verborgener zu sein. Mit unwiederbringlichen Kostbarkeiten erkauft sich das junge Weib die Nächte von der zweiten Braut - statt auf eine praktische Weise entweder selbst dem Manne aufzulauern oder ihm in Gestalt von Worten oder Zeichen Kunde von sich zu übermitteln, ein Dienst, den sie ja ebenfalls leicht hätte erkaufen können. Auch sollen es ohnehin die Diener gewesen sein, die ihm den Hinweis auf die Klagende gegeben haben. lhre absonderliche, dem Anscheine nach umständliche oder unzweckmäßige Verfahrensweise muß auch einen sachlichen Grund haben, und der liegt eben darin, daß der Appell an den gemeinen Tagesverstand des Mannes sein Ziel nicht erreichen würde, was in der oben Seite zitierten irischen Fassung auch klar zu Tage liegt. Die Frau muß versuchen, durch die Nacht den Zugang zu seinem auf jeden Fall, ob mit oder ohne Trunk, schlummernden Gedächtnis zu finden, muß suchen, die in umnachtete Tiefe abgesunkene Gemeinsamkeit der Erinnerung wieder ins Tagesbewußtsein zu heben. Indem die zweite Braut, die dämonische Gefährtin in der Entrückung, den Mann absichtlich in Tiefschlaf versenkt, verhilft sie sogar dazu, den sinnvollen Vorsatz der ersten Frau zu verwirklichen. Auch die horchenden Diener könnte man als eine Teilkraft im Helden selbst auffassen, als ein Bild für sein Ahnungsvermögen, insofern sie dem im Tiefschlaf scheinbar gehörlos Versunkenen eine erste ferne Witterung vermitteln von dem, was in ihm aufdämmern will. - In dieser Szenerie wäre daher der durch den Trunk hervorgerufene Zwangsschlaf alles andere als ein Verschluß für das Miterleben, sondern vielmehr ein Zauberschlaf, der gerade zum Aufschließen der verkapselten Erinnerung verhilft.

Sehen wir uns veranlaßt zu behaupten, daß die Suchwanderin notwendigerweise die Verbindung zum Nachtbewußtsein ihres Mannes herzustellen sucht, dann erinnern wir uns daran, daß die Nacht für das Märchengeschehen uberhaupt eine bedeutsame Rolle spielt. Gewiß geht in den Märchen vieles auch unterm Tageshimmel vor, und wir haben schon gesehen, daß dies nicht etwa bedeutet, es verliefe das Geschehen in leibhaft-nüchterner, alltäglicher Weise. Auch im Sonnenschein, gerade auch am hohen Mittag vermag das Geschehen unter den Spiegel des Bewußtseins hinabzutauchen. Aber symbolisch für diese Nachtseite der Natur ist eben auch die Erdennacht, in die das märchenhafte Erzählen manches höchst Wichtige hineinlegt.