Mostrando entradas con la etiqueta slightly free retelling. Mostrar todas las entradas
Mostrando entradas con la etiqueta slightly free retelling. Mostrar todas las entradas

viernes, 25 de octubre de 2019

TSQ-IV: LAUREN LE VINE

Frozen

Source material: The Snow Queen by Hans Christian Andersen (1844)

Original story:

[···]

... tells ... about a well-read Princess in the kingdom where ... . The Princess decided to get married, so she called for all the eligible suitors in the land to visit her. ... apparently arrived with a knapsack on his back, which ... . wasn’t there to win the princess’ heart, but to hear her knowledge, but she fell for him anyway. ... 
take ... to the Prince and Princess.

The Prince looks ..., but younger and more handsome. But it’s apparently ...? Hans Christian Andersen made this story seven parts, so clearly ... cannot ... in part four. Anyway, the Prince and Princess send ... on ... way to find ... .

We’re now at part five, or rather, the fifth story, which is called “The Little Robber Girl.” ... carriage is jumped by a band of robbers in the forest.

(No mention of the honeymoon in foreign lands in this summary)

martes, 19 de marzo de 2019

Vierte Geschichte. Prinz und Prinzessin. Übersetzer: Paul Arndt.

Übersetzer: Paul Arndt.
Die

Schneekönigin.

Märchen in sieben Geschichten.

Vierte Geschichte. Prinz und Prinzessin.
In dem Königreiche, in welchem wir hier sitzen, wohnt eine ungeheuer kluge Prinzessin. Eines Tages fiel es dieser ein, sich zu vermählen. Sie wollte jedoch einen Mann haben, der zu antworten verstand, wenn man ihn anredete, einen, der nicht nur dastand und vornehm aussah, denn das ist höchst langweilig. Nun ließ sie alle Hofdamen zusammentrommeln, und als diese ihre Willensmeinung vernahmen, wurden sie sehr froh. „So hab ichs gern!“ rief eine jede, „daran hab’ ich neulich auch schon gedacht!“
Die Zeitungen erschienen sofort mit einem Rande von Herzen und den Namenszügen der Prinzessin. Manniglich konnte darin schwarz auf weiß lesen, daß es einem jeden jungen Manne von hübschem Äußeren frei stände, auf das Schloß zu kommen und mit der Prinzessin zu sprechen, und den, welcher so zu reden verstände, daß er sich trotz des ihn umgebenden Glanzes unbefangen äußerte und zugleich am besten spräche, den wollte die Prinzessin zum Manne nehmen! — Die Leute strömten herzu, da war ein Gedränge und Gelaufe, aber dennoch glückte es niemand, weder den ersten noch den zweiten Tag. Wenn sie draußen auf der Straße waren, konnten alle vortrefflich plaudern, sobald sie aber zum Schloßportale hereintraten und die silberstrotzenden Leibwächter und die Treppen hinauf die Diener in Gold und die großen erleuchteten Säle erblickten, dann wurden sie verwirrt. Standen sie nun vor dem Throne, auf welchem die Prinzessin saß, so vermochten sie nur ihr letztes Wort nachzusprechen, und diese Wiederholung flößte ihr kein Interesse ein. In ganzen Reihen standen sie vom Stadtthore bis zum Schlosse.“  
„Wann kam er? Befand er sich unter der Menge?“

„Eile mit Weile! nun sind wir gerade bei ihm! Am dritten Tage kam eine kleine Person, weder mit Pferd, noch mit Wagen, ganz lustig und guter Dinge gerade auf das Schloß hinaufspaziert. Seine Augen blitzten, er hatte prächtiges langes Haar, aber sonst ärmliche Kleider.“

„Er, als er in das Schloßthor hineintrat und die silberstrotzenden Leibwachen und die Treppen hinauf die Diener in Gold erblickte, nicht im Geringsten in Verlegenheit geriet. Er nickte ihnen flüchtig zu und sagte: „Das muß langweilig sein, auf der Treppe zu stehen. Ich gehe lieber hinein!“ Drinnen erglänzten die Säle in hellem Kerzenscheine. Geheimeräte und Exzellenzen gingen auf bloßen Füßen und trugen goldene Gefäße; man konnte wohl beklommen werden. Seine Stiefel knarrten entsetzlich laut, doch schien er sich darüber gar nicht zu beunruhigen.“

„Ja, geknarrt haben sie!“ ... „und munter und guter Dinge ging er gerade zur Prinzessin hinein; dieselbe saß auf einer Perle, die so groß wie ein Spinnrad war. Alle Hofdamen mit ihren Zofen, und den Zofen ihre Zofen, und alle Kavaliere mit ihren Dienern, und den Dienern ihrer Diener, die sich auch einen Burschen hielten, standen ringsherum aufgestellt.“
„Das muß fürchterlich sein!“ „Und er  hat die Prinzessin doch bekommen?“
„Ja, er hat sie bekommen,“ ... „da er so gut zu reden verstand.“

„ — O, willst du mich nicht auf dem Schlosse einführen!“

„Ja, das ist leicht gesagt!“ „Aber wie machen wir das? Denn das will ich ... nur sagen, so ein ..., ...,  erhält nie Erlaubnis zum Eintritt!“

„Ja, die bekomme ...!“ ... „... kommt er gleich heraus ...!“

„Erwarte mich dort am Zaune!“ erwiderte ..., ... und ... davon.

Es war schon dunkel, als ... zurückkehrte. ... „Es ist für ... unmöglich, in das Schloß zu gelangen, .... Die silberstrotzenden Leibwachen und Diener in Gold würden es nicht gestatten. ..., sollst doch schon hinaufkommen. Ich habe nämlich eine Base, die im Schlosse Kammerjungfer ist, die kennt eine kleine Hintertreppe, die zum Schlafzimmer hinaufführt, und sie weiß, wo sie den Schlüssel holen kann!“

Sie gingen in den Garten hinein, in den großen Baumgang, wo schon ein Blatt nach dem andern abfiel, und als auf dem Schlosse nach und nach die Lichter ausgelöscht wurden, führte ... zu einer Hinterthür, die nur angelehnt war.
Nun waren sie auf der Treppe. Dort brannte eine kleine Lampe auf einem Schranke. Mitten auf dem Fußboden stand ...
„Ich werde vorangehen,“ begann ... „Wir gehen hier den geraden Weg, denn da begegnen wir niemand!“
„... ist, als ob jemand hinter uns kommt!“ ...  und es sauste wirklich etwas an ... vorüber. Es war, als ob Schatten über die Wand hin glitten, Pferde mit flatternden Mähnen und schlanken Beinen, Jägerburschen, Herren und Damen zu Pferde.
„Das sind nur Träume!“ ..., „sie kommen und holen die Gedanken der hohen Herrschaft zur Jagd ab.“
Nun traten sie in den ersten Saal hinein; er war mit rosenrotem Atlas behängt und künstliche Blumen zogen sich an allen Wänden hinauf. Hier sausten die Träume schon an ihnen vorüber, flogen aber so schnell, daß ... die hohe Herrschaft nicht zu sehen bekam. Ein Saal war immer prächtiger als der andere; der Anblick der vielen Kostbarkeiten konnte einen förmlich betäuben. Jetzt waren sie in dem Schlafzimmer. Die Decke desselben glich einer großen Palme mit Blättern vom herrlichsten Glase, und mitten auf dem Fußboden hingen an einem dicken Stengel von Gold zwei Betten, deren jedes die Gestalt einer Lilie hatte. Das eine, in welchem die Prinzessin lag, war weiß; das andere war rot, und in diesem sollte ... suchen. ... bog eines der roten Blätter zur Seite und da erblickte ... einen braunen Nacken. Ja, das war Kay! ..., hielt die Lampe, daß das Licht auf ihn fiel — die Träume sausten zu Pferde wieder in die Stube hinein — er erwachte, wandte das Haupt — — — ...
Der Prinz ..., war aber jung und schön. Und aus dem weißen Lilienbette guckte die Prinzessin hervor und fragte, was das wäre. ...
„Du arme ...!“ sagten der Prinz und die Prinzessin und lobten ... und sagten, sie wären gar nicht böse auf sie, sie sollten es aber doch ja nicht öfter thun. Indes sollten sie eine Belohnung erhalten.
„Wollt ihr frei ...?“ sagte die Prinzessin, „oder wollt ihr eine feste Anstellung als Hof... haben, mit allem, was aus der Küche abfällt?“
Und beide ... verneigten sich und baten um feste Anstellung, ...
Der Prinz erhob sich aus seinem Bette und ließ ... in demselben schlafen, und mehr konnte er doch nicht thun. ... faltete ... kleinen Händchen und dachte: „Wie gut Menschen ... doch sind!“ und dann schloß ... die Augen und entschlummerte sanft.

Am nächsten Morgen wurde ... von Kopf bis zu Fuß in Sammet und Seide gekleidet. ... wurde freundlich aufgefordert, auf dem Schlosse zu bleiben und herrlich und in Freuden zu leben, aber ... bat lediglich um einen kleinen Wagen mit einem Pferde und um ein Paar Stiefelchen, dann wollte ... wieder in die weite Welt hinausfahren ....
... erhielt sowohl Stiefelchen als auch einen Muff und ward niedlich gekleidet. Als ... fort wollte, hielt vor der Thüre ein neues Wägelchen aus reinem Golde, das Wappen des Prinzen und der Prinzessin leuchtete wie ein Stern auf demselben. Kutscher, Diener und Vorreiter saßen da mit goldenen Kronen auf dem Kopfe. Der Prinz und die Prinzessin halfen ... in den Wagen und wünschten ... alles Glück. „Lebewohl, lebewohl!“ riefen ... beide nach, .... Inwendig war der Wagen mit Zuckerbretzeln gefüttert und die Sitzkasten waren mit Früchten und Pfeffernüssen angefüllt.
So ging es die ersten drei Meilen, ... solange ... noch den Wagen, der wie der helle Sonnenschein glänzte, sehen konnte.
Fünfte Geschichte. Das kleine Räubermädchen.
Sie fuhren durch den dunklen Wald, aber der Wagen leuchtete weithin. „Das ist Gold!“ riefen die Räuber, stürzten hervor, fielen den Pferden in die Zügel, erschlugen die kleinen Vorreiter, den Kutscher und die Diener ...

Siebente Geschichte. Im Schlosse der Schneekönigin.

..., der Wald trieb grüne Knospen und aus demselben heraus kam auf einem prächtigen Pferde, welches ... kannte (es war nämlich vor den goldenen Wagen gespannt gewesen), ein junges Mädchen angeritten mit einer weithin leuchtenden roten Mütze auf dem Kopfe und Pistolen im Gürtel. Es war das kleine Räubermädchen. ... und fragte nach dem Prinzen und der Prinzessin.
„Die sind nach fremden Ländern gereist!“ sagte das Räubermädchen.



Schneekönigin 4. Prinz und Prinzessin – Märchen

Inhalt / Zusammenfassung


Der vierte Teil von Die Schneekönigin führt .... ... eine Geschichte von der Prinzessin, die einen einfachen Jungen zum Mann nahm, weil dieser sie mit Wortgewandtheit beeindruckte. ... brachte ... zum Schloss der Prinzessin und des Prinzen. ...
Prinz und Prinzessin hatten Mitleid ..., kleideten ... ein, gaben ... eine Kutsche und wünschten ... viel Erfolg auf der Suche ... 

Interpretation
Prinz und Prinzessin aus dem Märchen Die Schneekönigin lässt Hoffnung aufglühen, die schnell wieder zu Enttäuschung führt. Dennoch bekommt was ... ... neue Kraft und Mut bringt: Freundschaft. Denn ... der Prinz und die Prinzessin fühlen mit ... und unterstützen ... Der Enttäuschung folgt emotionale Stütze, sodass ... die Suche fortsetzen kann. Was jedoch wiederum mit einer schweren Herausforderung verbunden ist. Nämlich das Abschied nehmen von den neu gewonnen Freunden.

Schneekönigin 5. Das kleine Räubermädchen – Märchen

Inhalt / Zusammenfassung
Sie fuhren durch den dunklen Wald, aber der Wagen leuchtete weithin. „Das ist Gold!“ riefen die Räuber, stürzten hervor, fielen den Pferden in die Zügel, erschlugen die kleinen Vorreiter, den Kutscher und die Diener ...
... gerät auf ihrer langen Reise in die Hände von Räubern ...

Interpretation
In Teil fünf aus Die Schneekönigin mit dem Titel Das kleine Räubermädchen wandelt sich die Not, in die ... gerät, wieder in einen Glücksfall. Scheint es doch so, als sei ... Reise wieder zu Ende, weil ... in Gefangenschaft der Räuber gerät. ...

Schneekönigin 7. Im Schlosse der Schneekönigin – Märchen





Inhalt / Zusammenfassung
... 

Auf dem Weg können sie sich von allen Freunden verabschieden und sich bedanken. ...




Interpretation
Die Siebente und letzte Geschichte mit dem Titel Im Schlosse der Schneekönigin führt ...


Die Schneekönigin lässt vielfältige Deutungen zu, jedoch ist es genau das, was uns an diesem Märchen so verzaubert. Die eiskalte Rationalität hat die Kinder auf ihrem Weg in das Erwachsenenleben entzweit.



lunes, 8 de octubre de 2018

La Reine des Neiges de Evguény Schwartz: buts et procédés de la réécriture



Les contes pour enfants de Evguény Schwartz : buts et procédés de la réécriture

Anatoly Tokmakov

Résumé

Sous le pouvoir soviétique, particulièrement au début de son existence, la situation du conte en URSS est ambiguë. D’une part, le merveilleux est toléré car il correspond à l’ambiance mythomane de l’époque, d’autre part, on exige des auteurs un rapport avec la réalité qui, une fois établi, satisfait rarement les critiques. Toute référence au monde réel est considérée comme suspecte. Sur cette toile de fond, Evguény Schwartz, auteur dramatique soviétique (1896-1958), entreprend un travail de réécriture des contes d’Andersen pour le théâtre. L’auteur revisite les sujets d’autrui qui entrent dans ses pièces par une série de détails, de circonstances, de personnages reconnaissables, de citations réactualisées. Lors de ce processus de réécriture, qui est à la fois celui de décanonisation du genre du conte, ce dernier s’adapte à un nouveau contexte soviétique, alors que le texte réécrit se charge des significations antérieures en même temps que de la signification présente. Grâce à cela, le rapport entre le sujet d’emprunt et sa transformation par Schwartz est souple, la perception de l’œuvre enclenche un mécanisme de comparaison. Les héros évoluent dans le champ d’attraction de deux sujets et de leurs espaces culturels respectifs. Švarc élabore ainsi une dramaturgie ouverte et protéiforme qui parlera également à un public adulte. Quels sont les axes de transformation que subissent les textes existants ? Quelles modifications Schwartz apporte-t-il dans le genre du conte, le sujet raconté, le langage ? Nous proposons de le voir à l’exemple de réécritures réalisées par Schwartz exclusivement pour un public d’enfants : La Reine des Neiges (1938).
Haut de page

Entrées d’index



Géographique :

URSS
Haut de page

Plan

Le genre du conte et le pouvoir soviétique
Réécrire : transposer dans le langage dramatique
Les aspects de l’actualisation
Distance et expression
Conclusion
Texte intégral


Au cours des deux premières décennies du pouvoir communiste (1917-1941), jusqu’à l’entrée de l’URSS dans la Seconde Guerre Mondiale, la situation du conte dans la littérature soviétique est marquée par une grande instabilité. Reflet des débats idéologiques et esthétiques qui animent le pays, elle donne la mesure des difficultés rencontrées par les auteurs travaillant pour la jeunesse. Tant populaire que littéraire, le récit merveilleux fait l’objet de critiques et d’attaques. La production de nouvelles œuvres est soumise à des contraintes. Et pourtant, à la fin des années 1930, le jeune public d’URSS pourra se familiariser avec de toutes nouvelles œuvres conçues comme des contes. Deux de ces textes destinés à la scène sont signés de Evgueny Schwartz, auteur dramatique (1896-1958), réputé désormais pour sa contribution au merveilleux littéraire et, en particulier, pour ses reprises de sujets classiques. En effet, durant sa carrière, l’auteur propose plusieurs réécritures d’œuvres d’Andersen ; parmi elles, de La Reine des Neiges (1938), titre qui a retenu notre attention. Comment et pourquoi cettes reprises de sujets anciens sont-elles devenue nécessaire ? En quoi différent-elles des œuvres de départ ? S’agit-il de simples adaptations à la scène ? Quelles transformations les sujets d’emprunt ont-ils dû subir pour revivre à l’époque stalinienne ? Pour répondre à ces questions, il faut d’abord se faire une idée du contexte historique de leur parution.

Le genre du conte et le pouvoir soviétique



2Les sociétés nouvelles ont la particularité d’exiger la révision de la tradition et bien souvent de renier l’expérience du passé. C’est exactement ce qui se passe dans la Russie des années 1920 lorsque, dans une flambée d’idées du renouveau, l’utopie soviétique produit ses propres formes de fantastique et ses propres symboles. Le merveilleux du rêve utopique est mobilisé par la nouvelle idéologie pour supplanter celui des représentations habituelles. En contrepartie, le merveilleux « traditionnel » et ancien se voit accusé de propager « des idées bourgeoises ». « Les contes merveilleux sont pernicieux », insiste N. Kroupskaïa, la veuve de Lénine, figure de proue de l’éducation nationale. À son sens, « ils empêchent un enfant de juger du monde réel et développent des superstitions, ils provoquent des peurs et nourrissent des fantasmes malsains en bloquant le sens de la réalité2 »Dans le contexte postrévolutionnaire, où toute idée évolue rapidement, ce jugement commence à concerner également les contes situés dans le quotidien soviétique. Ainsi, dès l’écriture de sa première pièce, Underwood (3), un conte « soviétique » (1929), Evgueny Schwartz se heurte aux pédologues, ces radicaux de l’enseignement dont la doctrine prône la révision de la didactique dans l’esprit de la science marxiste de l’enfance4 Malgré ses apparences de conte moderne, Underwood n’est pas de leur goût. L’intention de créer une histoire merveilleuse leur paraît suspecte, alors que pour Schwartz le choix du genre est encore largement intuitif. « Je n’avais aucune idée que je faisais une espèce de conte, dira-t-il plus tard. J’étais profondément persuadé que j’écrivais une œuvre parfaitement réaliste (5) ».

3Le genre du conte trouvera son défenseur en la personne de M. Gorki. Auteur de plusieurs contes lui-même, l’écrivain publie dès la fin des années 1920 plusieurs articles où il critique les détracteurs du genre, y compris Kroupskaïa. Mais la situation ne pourra changer réellement qu’au Premier Congrès des écrivains (1934) où Gorki accorde, dans son discours inaugural, une place particulière au rôle du conte dans l’éducation sociale. Il propose également à son confrère Samouïl Marchak de développer les mêmes idées dans son rapport sur la littérature pour enfants. Fort du soutien de Gorki, ce dernier ne manque pas d’accuser « les spécialistes de lecture et les critiques littéraires gauchisants » qui « ont chassé des bibliothèques le vieil Andersen pour une durée inconnue et qui ont désaccoutumé [...] les écrivains pour enfants des images du conte (6) ». À la suite de ces prises de position, étayées par le prestige du Premier congrès des écrivains, on voit rapidement apparaître des pédagogues, rédacteurs, responsables « repentis » qui « commencent à imposer le conte avec la même énergie que celle jadis utilisée pour l’éliminer (7) ».

4Un tel tournant a ses raisons. L’adoption d’une méthode d’écriture officielle (le réalisme socialiste), qui apparaît après le Premier Congrès, signifie à la fois le rejet des principes dialectico-matérialistes de la gauche littéraire, qui « dénudait trop la réalité », et la réhabilitation du mythe. En effet, la nouvelle méthode ne fait pas usage d’un code particulier, mais adapte ceux qui ont déjà été constitués par d’autres cultures. Le réalisme socialiste sélectionne les signes « les plus stables et suggestifs, les plus efficaces et « physiologiquement » simples, les plus proches de l’expérience inconsciente des masses (8) ». Il s’agit surtout des signes de la culture archaïque parvenus jusqu’à l’époque moderne à travers les textes du passé qui mettent en scène les victoires héroïques, les réussites merveilleuses, les transformations surnaturelles. Le régime stalinien, en lutte contre les courants modernistes des années 1920, se montre ainsi laxiste envers l’expression du merveilleux dont il est lui-même imprégné. Certes, il garde encore la rhétorique idéologique des premières années révolutionnaires, mais ne s’oppose plus à l’esthétique de la culture traditionnelle. Le merveilleux est toléré car il correspond à l’ambiance mythogène de l’époque. Vers la fin de la décennie, il s’établit même une situation de liberté relative qui permet à plusieurs auteurs, dont Schwartz, d’avoir l’aval de la censure pour leurs écrits. Toujours est-il que l’on demande aux écrivains de présenter dans leurs « contes modernes » une image de la réalité renouvelée.

Réécrire : transposer dans le langage dramatique


5En juin 1936, le Comité Central du Part émet une résolution sur l’interdiction de la pédologie en tant que fausse doctrine freinant le développement de la pédagogie socialiste. Les détracteurs du conte sont définitivement bâillonnés et Schwartz peut désormais s’exprimer devant les jeunes sans tenir compte des contraintes. Après avoir expérimenté pendant quelques années le « conte de fées soviétique » et écrit notamment Le Frère et la Sœur – une transposition pour les enfants de l’odyssée des explorateurs polaires bloqués sur la banquise en 1934 – il se tourne vers les valeurs sûres du merveilleux en décidant de réactualiser les sujets déjà existants dans la littérature mondiale. Fin 1936, il écrit sa version du Petit Chaperon Rouge qui est d’abord conçue comme un scénario pour un dessin animé. Le texte sera ensuite remanié et transformé en une pièce de théâtre dont la création voit le jour le 12 juin 1937 sur la scène du Novy TUZ de Leningrad.

Un an plus tard (1938) paraît La Reine des Neiges, nouvelle reprise d’un « sujet d’autrui ». Sa première théâtrale a lieu le 22 mars 1939 sur la scène du même théâtre pour enfants.



La Reine des Neiges (1939), Programme du spectacle. Crédits : M. Jankovskij, Novyj teatr junyx zritelej, Iskusstvo, L.-M., 1940
7Il faut préciser que les pièces citées ne sont pas la première expérience de Schwartz en matière de réécriture. En 1934, il avait déjà travaillé sur la pièce intitulée La Princesse et le Porcher d’après trois contes d’Andersen (Le Porcher, Les Habits neufs de l’Empereur et La Princesse au petit pois). Conçue comme une satire pour adultes et interdite peu après par la censure, elle ne sera publiée et jouée pour la première fois qu’en 1960 sous le titre Le Roi NuUne autre réécriture d’un titre d’Andersen, L’Ombre, elle aussi destinée aux adultes, sortira et sera créée en 1940. D’ailleurs, si ces derniers titres sont présentés dans ses manuscrits comme « pièces », La Reine des Neiges est désigné comme « conte » (szazka), et ce conte dramatique est une de les seules réécritures schwartziennes d’avant 1940 destinées aux enfants.
Ainsi de nombreuses œuvres de Schwartz sont-elles des textes doublement littéraires : l’auteur revisite des sujets déjà traités par la littérature et marqués par l’influence de ses prédécesseurs. Mais qu’apporte-t-il de nouveau ? Signalons d’emblée que sa contribution à la transformation peut varier quant au message, au genre, au style et, naturellement, au volume.

Dans La Reine des Neiges, œuvre plus tardive, les ajouts ne sont pas aussi importants que dans l’histoire du Petit Chaperon, mais on constate également une augmentation du volume : respectivement 64 000 signes contre 97 000 (nous nous référons à l’édition : Andersen, « La Reine des Neiges », Œuvres, t. 1, trad. Régis Boyer, Bibliothèque de la Pléiade, Gallimard, 1992, p. 263-294.), alors que « la pièce ne possède aucune ligne d’Andersen », selon N. Akimov, metteur en scène des œuvres de Schwartz (Akimov Nikolaj, « Po povodu Snežnoj korolevy », Iskusstvo i žizn’, no 6, 1939, p. 32). Même si cette affirmation n’est pas tout à fait exacte et que l’écrivain reprend quelques citations de l’original, principalement des répliques (Deux exemples : Elle n'a qu'à venir, [dit le petit garçon,] je la mettrai sur le poêle brûlant et elle fondra aussitôt (réplique de Kay). / Tous les soirs je lui caresse le cou avec mon couteau aiguisé, il en a une peur terrible (réplique de la Petite Fille des Brigands concernant le Renne), etc.), on voit bien l’importance du travail. Cette première spécificité schwartzienne par rapport aux sujets d’emprunt – la taille de l’œuvre – réside dans le fait que l’auteur rédige des contes pour le théâtre, art mimétique, où la parole se profère dans un décor et s’associe à des mimiques, des jeux de scène, etc. Le texte doit donc exister sous une forme de dialogue, en respectant les impératifs de l’espace et du temps dramatiques. Il ne s’agit pas seulement d’écrire davantage, il s’agit d’écrire autrement. Le cas de La Reine des Neiges dont le sujet a subi moins de modifications que celui du Petit Chaperon Rouge est significatif pour illustrer cette thèse.




La Reine des Neiges (1939), Gerda - A. Krasin'kova. Crédits: carte postale, http://lntyuz.narod.ru/​spect/​k_sh.html
11À comparer les écrits de Schwartz et les contes dont ils s’inspirent, il apparaît que, dans ses réécritures, l’auteur doit respecter des contraintes de la figuration théâtrale. Les éléments du surnaturel imaginés par Andersen ne sont pas tous retenus dans le texte de la pièce. Source de difficultés pour la mise en scène, certains disparaissent : La Reine des Neiges de Schwartz ne contient plus l’épisode du miroir magique dont les éclats affectent l’œil et le cœur de Kay. Le garçon est ensorcelé par un baiser donné par la souveraine. Le même processus de réduction concerne les déplacements effectués par les personnages. Comme au théâtre, les événements se déclinent au présent et que le spectacle a une durée limitée, on voit diminuer le nombre des rencontres que fait Gerda. Ainsi sont totalement omises les histoires « Le jardin de la magicienne » avec ses fleurs parlantes et « La femme lapone et la Finnoise », marquant des arrêts supplémentaires dans le voyage de la fille. Simultanément, on voit augmenter la part des faits introduits dans le discours des personnages. L’organisation de l’action se situe davantage dans l’espace virtuel. Par exemple, l’enlèvement du garçon sur une place publique est raconté par Gerda, le château de la Reine des Neiges est décrit par le Renne, le Conteur (personnage nouveau) participe à l’action en expliquant et commentant certains développements.
12Par ailleurs, la scène ne tolère pas de personnages à peine ébauchés. L'auteur dramatique doit imaginer des caractères bien dessinés, vifs et concrets. Qui peut savoir comment était la Reine des Neiges ? S’agit-il d’un spectre, d’un nuage, d’une tempête ? Schwartz en a fait une belle dame, riche et solitaire qui affiche une motivation très humaine de son acte : elle dit ne pas avoir d’enfants et vouloir garder Kay en tant que fils adoptif. La Grand-mère, la Vieille Brigande ou même le Renne deviennent des personnages nettement mieux définis qu’à l'origine et participent à une série d'aventures servant à étoffer l'intrigue.
La Reine des Neiges (1939), La Reine des Neiges - E. Delivron. Crédits: http://lntyuz.narod.ru/​spect/​s_k.html
À cet égard la distribution des personnages de la pièce est significative. Si leur nombre général ne diminue pas substantiellement, on remarque en revanche la diminution du nombre des personnages « statiques », attachés à un endroit ou à une histoire (la disparition de la Magicienne, des fleurs parlantes, de la Femme Lapone et de la Finnoise, ainsi que du Méchant Sorcier (ou Troll dans l'original d'Andersen) et de ses apprentis et, en contrepartie, l’introduction du Conteur (avatar d'Andersen et narrateur), du Roi (père de la Princesse) et du Conseiller Particulier (de la Reine des Neiges), impliqués dans l’intrigue, ainsi que l’amplification de la fonction des « petits personnages » sélectionnés pour la construction du sujet (17). La Reine ne devant pas devenir trop « réaliste », Schwartz imagine un méchant en la personne du Conseiller Particulier, un proche de la Reine. C’est un riche commerçant, un grand bourgeois très actif et entreprenant, propriétaire de tous les glaciers du pays, qui reconnaît uniquement le pouvoir de l'argent et déteste la nature vivante. Ses interventions compliquent et dynamisent l'intrigue, comme celles des autres personnages ajoutés. Il est possible d’en juger d’après cette liste des modifications du sujet de la pièce (rappelons que le conte d’Andersen est articulé en sept histoires) :
1. Le Conteur annonce le début de l’histoire et promet qu’il y participera en personne.
2. Toute la première histoire qui traite du miroir et de ses morceaux est omise.
3. Le récit sur le petit garçon et la petite fille (la deuxième histoire d’Andersen) subit quelques focalisations nouvelles :

  • la visite du Conseiller Particulier venu acheter les rosiers de la grand-mère dans l'objectif de les revendre en hiver; après la réponse négative celui-ci promet de se venger;
  • la visite de la Reine des Neiges qui demande à la Grand-mère de lui céder Kay; son baiser ensorcelle le garçon en remplaçant l’éclat du miroir chez Andersen.
4. Toute la troisième histoire d’Andersen « Le jardin de la magicienne » est omise.
5. L’histoire du Prince et de la Princesse (la quatrième histoire) subit les modifications suivantes :

  • la corneille mâle (« corbeau » en version russe) se trouve au courant de la disparition de Kay et des intentions de Gerda; elle en aurait été informée par une pie de son entourage;
  • on voit apparaître un antagoniste supplémentaire, le personnage du Roi, père de la Princesse : sous la pression du Conseiller Particulier qui menace d’arrêter les livraisons de glaces et d’armes blanches (« armes froides » en russe), il essaye d’entraver les tentatives de Gerda pour retrouver Kay; l’intervention du Conteur en faveur de Gerda s’avère inefficace; l’intervention du Prince et de la Princesse permet de réparer le méfait.
6. L’histoire de la Petite Fille des Brigands (la cinquième histoire d’Andersen) :

  • le Conseiller Particulier prévient la Vieille Brigande du passage du carrosse de Gerda et demande en échange de lui céder la fille;
  • les brigands s’apprêtent à attaquer le carrosse; le Conteur déguisé rejoint la bande;
  • c’est le Renne, et non pas les pigeons de la forêt, qui informe Gerda sur l’emplacement du château de la Reine des Neiges;
  • le Conteur est découvert; la Petite Fille des Brigands le sauve en échange de son consentement de rester avec elle et de l’amuser ; à cette condition elle laisse partir Gerda.
7. Toute la sixième histoire « La femme lapone et la Finnoise » est omise.
8. La septième histoire d’Andersen (« ce qui s’était passé au château de la Reine des Neiges et ce qui eut lieu par la suite ») subit les modifications suivantes :

  • le dialogue entre la Reine des Neiges et Kay avant le départ de celle-là est omis;
  • la rencontre avec la Petite Fille des Brigands sur le chemin de retour est omise;
  • on assiste à une grande scène où tous les personnages positifs (le Conteur, la Petite Fille des Brigands, le Prince et la Princesse, les deux corneilles – corneille mâle ou corbeau toujours en vie) se réunissent dans la maison de la Grand-mère en attendant le retour de Gerda et de Kay;
  • le Conseiller Particulier et la Reine des Neiges interviennent dans l’espoir de retrouver les enfants; ils se retirent bredouillés;
  • Gerda et Kay retournent chez eux; la pièce se termine sur leurs retrouvailles avec la Grand-mère et leurs amis.
14Cette liste, qui représente pratiquement un synopsis, témoigne que le conte dramatique de Schwartz vise à ne pas être un fait passé, une histoire close, mais un processus actif. Il est à la fois un énoncé et une énonciation qui possède sa chronologie : la chronologie d’un quotidien rempli de petits et grands événements ou incidents. C’est donc tout naturellement que ce qui, dans un texte narratif, constituait un récit, devient au théâtre un dialogue. Ce passage de la partie finale du conte d’Andersen, « Kay est au château de la Reine », va nous donner une idée de cette transformation.

Kay aussi était en train de former des figures, des figures très compliquées. C’était « le jeu de glace de la raison ». À ses yeux, les figures étaient tout à fait remarquables et de la plus haute importance. C’était le grain de verre qu’il avait dans l’œil qui faisait cela ! Il composait des figures qui constituaient un mot, mais il ne parvenait jamais à trouver comment former ce mot précis qu’il voulait, le mot éternité, et la Reine des Neiges avait dit : « Si tu peux me découvrir cette figure, tu seras ton propre maître, et je te ferai cadeau du monde entier et d’une paire de patins neufs ». Mais il n’y parvenait pas (18).
15Dans le conte de Schwartz, la même information parvient au récepteur à travers ce dialogue entre Gerda et Kay :
Gerda : Qu’est-ce que tu fais?
Kay? Je dois composer avec ces morceaux de glace le mot éternité.
Gerda : Pourquoi?
Kay : Je ne sais pas. C’est l’ordre de la Reine des Neiges.
Gerda : Est-ce que tu aimes vraiment rester ici et assortir les morceaux de glace?

Kay : Cela s’appelle « jeu de glace de la raison ». En plus, si je parviens à composer le mot éternité, la Reine me fera cadeau du monde entier et d’une paire de patins neufs.
16La communication par le dialogue et l’actualisation de l’action touchent le spectateur et l’introduisent dans un monde où il peut se retrouver. En conséquence, les transformations du texte de départ, narratif par nature, aboutissent à une œuvre toute différente sur le plan de la structure. Par ailleurs, outre l’adoption d’un langage dramatique, l’auteur de la réécriture cherche à revoir et à réadapter les sens véhiculés par l’histoire racontée.

Les aspects de l’actualisation

17Même pour un texte narratif l’actualisation d'un sujet ancien implique obligatoirement l’identification du public avec les personnages via certains indices d’actualisation introduits par l’auteur. Ceux-ci peuvent être remarqués dans toutes les pièces de Schwartz sous des formes assez variées : caractères, comportements, situations, objets de la vie matérielle. 
Étrangement, il n'y a rien de cette modernité apparente dans La Reine des Neiges, œuvre plus tardive. L'auteur se sent-il plus sûr dans le conte, maintenant qu’il a été réhabilité ? La mise à jour se fait d'une façon différente, moins directe. L’actualisation du sujet se passe principalement au niveau de l’idéologie, incarnée dans les situations et les caractères. Si le prototype d’Andersen met en scène un conflit entre la divinité et les forces sataniques, si toute l’aventure sert à éprouver la foi chrétienne de Gerda, Schwartz évite d’évoquer le caractère chrétien du conte initial. Il supprime le prologue du miroir brisé, l’épisode où l’haleine de Gerda prend la forme de petits anges, ainsi que toutes les prières de la petite fille. Kay sera sauvé sans l’assistance de forces divines ou angéliques, seulement par la force humaine de la fidélité et de l’amour de Gerda. Elle « dégivre » Kay en lui parlant de sa maison et de ses proches, en invitant le garçon à revenir dans la réalité. Son discours est rempli d’éléments du quotidien, de petits soucis de la vie : « Kay, sans toi, tout va mal dans notre cour d’immeuble. Tu te souviens du fils du plombier qui s’appelle Hans ? Celui qui a des problèmes de santé Eh bien, il a été battu par un garçon d’à côté, celui qu’on surnomme Pain Rond (23) » ... Le sentiment humain remplace-t-il les miracles de la foi chrétienne, bannie du monde soviétique ?

La Reine des Neiges (1939), Gerda - A. Krasin'kova, Kay - E. Delivron. Crédits: carte postale, http://lntyuz.narod.ru/​spect/​k_sh.html
19Une autre innovation proposée par Schwartz se réfère à la nécessaire interprétation marxiste de l’histoire et de la société. Ainsi le Conteur et le Conseiller, deux personnages de Schwartz, s’avèrent-ils antagonistes non seulement sur le plan psychologique et éthique mais aussi sur le plan social, voire politique. Le Conseiller autoritaire représente le pouvoir de l’argent, alors que le conteur, avatar de l'auteur du conte originel, est un porte-parole du milieu populaire, celui de la famille de Kay et de Gerda : dimension totalement inexistante dans le conte d’Andersen. La victoire finale de son camp sur la Reine des Neiges et son timonier porte des connotations idéologiques marxistes :
Le Conteur : Nous vaincrons.
Le Conseiller : Jamais! Notre pouvoir ne prendra jamais fin. Plutôt les charrettes rouleront sans chevaux, plutôt les gens s’envoleront dans les airs comme des oiseaux.

Le Conteur : C’est ce qui va se passer, Conseiller (24).


La Reine des Neiges (1939), Le Conteur - P. Kadotchnikov. Crédits: M.Jankovskij, Novyj teatr junyx zritelej, Iskusstvo, L.-M., 1940. 
Ces contributions idéologiques et didactiques des premières décennies du communisme soviétique – accent mis sur l’avènement d’une vie meilleure, radieuse – ne devaient pas être tout à fait contraires aux convictions de Schwartz citoyen, qui comme beaucoup de ses confrères cherchait le renouveau dans l'activité de l'humain émancipé. Seulement, homme non engagé, distant de tout activisme, l’écrivain misait sur le côté éthique de ce renouveau. S’il utilise les sujets d’Andersen, c’est qu’il apprécie chez son prédécesseur le caractère humain, la chaleur et l’esprit romantique de ses contes et de ses histoires. A l’instar d’Andersen, il cherche le merveilleux dans le réel en l’adaptant à son époque et son milieu. « Les ennemis, que pourront-ils nous faire tant que nos cœurs sont ardents ? (25) » déclare le Conteur en conclusion de l'histoire à laquelle il n’a pas contribué comme observateur mais comme participant actif. L’espoir d’un renouveau de la nature humaine prévaut dans cette conclusion, idéologiquement très correcte. Victor Chklovski (théoricien de la littérature, fondateur du groupe des formalistes russes OPOYAZ) sera peut être le seul (26) à ne pas être complètement d’accord : «  […] le conte d’Andersen a sa philosophie. Chez Schwartz elle n’est pas si précise », estime le critique (27). Chklovski ne doit pas apprécier l’idéologie de la nouvelle œuvre. La trouve-t-il convenue ? Son reproche reste non développé, ce qui se comprend sous Staline. En revanche une grande place de sa critique est accordée aux défauts formels de la pièce. Le critique lui impute d’être moins bien structurée, de perdre en qualité de conflit et en teneur satirique par rapport à l’œuvre d’Andersen, cela au profit des éléments conventionnels, des jeux de langage : « Gerda est poursuivie par le Conseiller de la Reine, un capitaliste. Il vend des glaces et des armes blanches. J’ai bien peur toutefois qu’il vende des mauvais calembours (28) ».
21Il est en effet facile de voir que le ton du message éthique de Schwartz est contrebalancé par une distanciation sous la forme de « calembours ». Mais est-ce un défaut ? Se sentant proche de la poétique du conteur danois, de son sérieux naïf, de son humour quelque peu triste, l’écrivain russe affiche une bonne dose d’humour et d’ironie. La distance qu’il prend par rapport au sujet, mais aussi par rapport au genre, se traduit par une réinterprétation des modèles communs du comportement, par les transgressions de la logique habituelle qui seront ensuite caractéristiques de ses œuvres pour adultes, notamment, L’OmbreLe Roi Nu, Le Dragon, Le Miracle Ordinaire.

Distance et expression

22C'est en maintenant la distance par rapport au monde réel (et quelquefois au genre du conte traditionnel en tant que phénomène du réel) que Schwartz marque sa spécificité dans l'écriture du merveilleux. Les deux pièces analysées incluent des scènes qui revisitent l’histoire de départ, son idéologie et son esthétique, en relativisant le didactisme du conte et en conférant au texte des significations nouvelles. 
Dans ce travail de style, Schwartz n’est pas tout à fait novateur, il emboîte le pas à Andersen, son prédécesseur. Chez ce dernier, par exemple, la Reine des Neiges se sert également d’une logique bien à elle : « Maintenant, je m’en vais dans les pays chauds [...] Je vais les blanchir un peu! C’est de mon ressort. Cela fait bel effet sur les citronniers et les vignes ! (33) » Il s’agit d’un travail d’expression qui marque des similitudes entre les auteurs. Cependant, comparé au confrère danois, Schwartz va plus loin dans l’application de la distance. Il cherche à introduire les entorses de raisonnement là où Andersen restait explicite ou à en produire dans des scènes de sa propre conception. « Si tu ne te tiens pas tranquille, dit la fille des brigands dans le conte d’Andersen, je te plante le couteau dans le ventre ». L’héroïne de Schwartz, elle, s’exprime d’une façon plus alambiquée et, finalement, comique : « Même si nous nous disputons, je ne laisserai personne te faire du mal. Je te tuerai moi-même. Je t’ai vraiment beaucoup aimée (34) ». Cette inversion dans l’expression de l’affection, qui confond le rapport de cause à effet, doit plaire beaucoup à l’auteur, car quelques pages plus tôt nous trouvons une réplique construite sur le même modèle. Ici c’est le Roi qui essaye de consoler la petite Gerda : «  Pourquoi pleurer, je ne comprends pas. Je ne te mangerai pas, je ne ferai que te mettre en prison (35) ».

27
Pour Schwartz les manipulations de la logique sont une façon de s’opposer aux stéréotypes mentaux, aux idées reçues. Il se permet de se moquer des images prototypiques qui caractérisent le merveilleux. La Vieille Brigande fait savoir comment elle est arrivée à son poste hiérarchique en faisant preuve de sincérité désarmante : « Depuis que mon mari est mort suite à un refroidissement, c’est moi qui ai pris la relève (36) ».
La Reine des Neiges (1939), Le Roi - B. Kokovkine. Crédits: My znali Evgenija Švarca, Iskusstvo, Leningrad, Moskva, 1966


28Toujours est-il que les entorses au sens commun agissent, chez Schwartz, de façon naturelle. Ce n’est pas un manque de cohérence qui les caractérise mais une façon très lisible d’inverser les énoncés stéréotypés. On a déjà vu comment le Petit Chaperon Rouge de Schwartz parle à sa mère. Le discours de la fille a beau se rapporter à la fiction, il engage le comportement reconnaissable des enfants, habillé dans des formules types. Voici maintenant la Princesse qui répond à son père, le Roi : « Papa, si tu ne me laisses pas tranquille, je ne mangerai jamais plus rien au déjeuner (37) ». Dans d’autres circonstances, les propos des personnages s’alignent sur les lapsus ou les dérapages de raisonnement qui engagent les règles de conversation sur un plan plus général. Mais à la base, il y a toujours une réinterprétation des modèles de comportement stéréotypés. « C’est un gars vraiment bien, il est féroce (38) », dit un brigand à propos de son confrère dans l’histoire de la capture de Gerda. Les qualificatifs dépréciatifs ne s’emploient pas d’habitude pour faire l’éloge d’un individu, mais on est chez les brigands où la férocité est particulièrement appréciée, et l’auteur nous le fait remarquer avec un parfait naturel. Attitude qui participe à un effet comique soigneusement calculé.

29L’effet est donc construit et il est possible de lui trouver une référence. Or malgré la diversité, les transgressions des stéréotypes langagiers et comportementaux chez Schwartz approchent ce que les formalistes russes des années 1920 et 1930 appelaient realizacija tropa (mise à nu du trope), notion qui équivaut à la transformation des faits linguistiques en faits réels et correspond à un principe fondamental de fonctionnement du langage du subconscient. La manifestation la plus éloquente de cette transformation consiste en une lecture naïve, littérale, des métaphores courantes du langage. De cette façon, l’auteur peut introduire dans l'action dramatique des situations fantastiques qui se déduisent du discours d’une manière parfaitement légitime et naturelle. Le processus de la création, le retour à la forme intérieure du mot devient une source quasi inépuisable de nouveaux sens qui inspire Schwartz dans sa réécriture des sujets anciens. Voici quelques exemples : le Roi imaginé par l'auteur a donné la moitié du royaume à sa fille, ce qui, pour un conte russe, est une tradition fixée par le langage (donner la moitié du royaume = donner une dot généreuse). En conséquence, la logique du merveilleux chez Schwartz veut que la salle principale du château et l’ensemble du domaine soient divisés avec un trait de craie en deux parties, celle du Roi et de la Princesse. Il est possible d’être arrêté sur la partie du Roi mais, si on a eu le temps de traverser la frontière, on est sauvé. La Reine des Neiges, quant à elle, dispose d’un conseiller qui entretient des relations commerciales avec le Roi. Dans quel domaine ? La logique schwartzienne suggère : celui du froid pour fabriquer des glaces et des armes blanches. De la même façon, le procédé permet de construire la fameuse réplique de la vieille brigande : « Il faut gâter les enfants! C’est uniquement comme ça qu’il est possible d’en faire de vrais brigands (39) ». A son origine, il y a évidemment l'expression « c'est un brigand » appliquée à un enfant gâté.
30Une question se pose au terme de cette analyse : la distance marquée par Schwartz n'affecte-t-elle pas le genre même du merveilleux ? Les manipulations logiques soulignant une distance et une attitude ironique par rapport au texte ne transforment-elles pas le texte en parodie comme cela s'est passé avec de nombreuses réécritures de sujets d'emprunt ? La réponse est négative car les transformations réalisées n’interviennent pas dans l'essence du genre du conte. Elles ne transgressent pas le message éthique et la morale attachés à ce genre et se limitent à des modifications dans des situations et la construction des caractères. Le sujet n'en devient pas moins féérique.

31Schwartz lui même récuse toute mise en doute du genre. Il se rend compte que l'ironie ne doit pas être destructrice. « Un conte est tout d’abord sérieux. Un conte véritable est sérieux jusqu’à la naïveté (40) », remarque-t-il. L’importance attachée au « sérieux » incite l’auteur à défendre la rigueur dans la structuration du texte. Selon lui, il faut imaginer qu’il existe effectivement un pays magique où habitent des personnages féeriques :

« Andersen a entendu parler d’eux et il nous en a parlé. Moi aussi, j’ai réussi à me renseigner sur ce pays merveilleux. Mettons que je parle de La Reine des Neiges. Pour une raison quelconque, Andersen n’a rien entendu sur le Conseiller. Moi j’ai pu me documenter sur cette personne. J’utilise donc certains faits relatés par Andersen. Et c’est encore plus de faits que je découvre moi-même dans ce pays imaginé avant moi (41) ».

Conclusion


32De cette façon, lors de la réécriture, les contes de Schwartz se chargent de significations antérieures en même temps que de la signification présente. Le rapport entre le sujet d’emprunt et sa transformation par Schwartz est souple, les héros évoluent dans le champ d’attraction de deux sujets et de leurs espaces culturels respectifs. Il est certain que l’auteur met ses textes en rapport avec l’idéologie officielle mais, aux slogans de la propagande politique, il préfère les aspects éthiques de la doctrine communiste et ses objectifs humanistes qu’il habille en décors de contes revisités. Le didactisme du message, propre au genre, sera compensé par un effet de distanciation accompagnant le travail de construction des caractères, des situations et du langage des personnages. Le fait de réécrire un sujet emprunté aboutit ainsi à un texte renouvelé qui autorise une lecture multiple par un public varié. Ce principe qui concernera l'ensemble de l’œuvre de Schwartz pour le théâtre permet d’établir un lien entre ses contes pour enfants et ses satires politiques pour adultes. Bien que dans les réécritures pour enfants cette méthode reste timide, en vue d’une perception facile (42), elle constitue la clé du style de Schwartz pour l’ensemble de sa dramaturgie et trouve sa meilleure expression dans ses pièces comme L’OmbreLe Roi Nu et Le Dragon.


Notes

1 Nous nous référons aux éditions suivantes : Švarc Evgenij, «Snežnaja koroleva», t. 3, Bessmyslennaja radost’ bytija, Moskva : Korona-print, 1999, p. 235-298 (La Reine des Neiges).
2 Krupskaja Nadežda K., « Ob ocenke detskoj knižki » in N. Krupskaja, Bibliotečnoe delo, OGIZ, 1933, p. 109-113. (Première publication in Na putjax k novoj škole, n˚ 7, 1927). Toutes les traductions du russe sont faites par l’auteur.
3 Ундервуд en russe. Il s’agit d’une marque de machines à écrire.
4 Le metteur en scène Nikolaj Akimov écrit : « Dix ans après la Révolution, il y avait chez nous une science qui heureusement a été supprimée depuis, c’était la pédologie, science très particulière qui s’opposait à la pédagogie. C’était un effort pour éduquer les enfants par des moyens nouveaux et tout à fait scientifiques. Et quand la science s’en mêle trop, c’est toujours affreux ! Ces pédologues condamnaient dans la littérature enfantine le recours au merveilleux, déclarant que dès leur jeune âge il fallait aux hommes une littérature réaliste ». Voir : Akimov N., « Eugène Schwarz » in Le Théâtre moderne II, depuis la deuxième guerre mondiale, éditions du CNRS, 1973, p. 294.
5 Cité d’après Cimbal Sergej, Evgenij Švarc, Kritiko-biografičeskij očerk, Leningrad, 1961, p. 77.
6 « Sodoklad S. Maršaka », Pervyj vsesojuznyj s’ezd sovetskix pisatelej, 1934. Stenografičeskij otčet, Reprint, Moskva, Sovetskij pisatel’, 1990, p. 25-26.
7 Čukovskij Kornej, Ot dvux do pjati, Moskva, Knižnyj dom Universitet, 2005, p. 192.
Dobrenko Evgenij, « Socrealizm i mir detstva », Socrealističeskij kanon, Sankt-Peterburg, Akademičeskij proėkt, 2000, p. 32.
9 VKP (b) : Parti Communiste de l’Union Soviétique avant 1952.
10 Le film n’a pas été réalisé.
11 Sigle russe qui signifie « Théâtre du Jeune Spectateur ».
12 Le PorcherLes Habits neufs de l’Empereur et La Princesse au petit pois.
14 Nous nous référons à l’édition : Andersen, « La Reine des Neiges », Œuvres, t. 1, trad. Régis Boyer, Bibliothèque de la Pléiade, Gallimard, 1992, p. 263-294.
15 Akimov Nikolaj, « Po povodu Snežnoj korolevy », Iskusstvo i žizn’, n 6, 1939, p. 32.
16 Deux exemples : Elle n'a qu'à venir, [dit le petit garçon,] je la mettrai sur le poêle brûlant et elle fondra aussitôt (réplique de Kay). / Tous les soirs je lui caresse le cou avec mon couteau aiguisé, il en a une peur terrible (réplique de la Petite Fille des Brigands concernant le Renne), etc.
17 Personnages du conte d’Andersen (en italiques : personnages muets ou fantômes) : le Méchant Sorcier (Troll), ses apprentis, Kay, Gerda, les parents de ces derniers, la Grand-mère, la Reine des Neiges, la Magicienne, les fleurs (Lis Tigré, Liseron, Perce-Neige, Jacinthes, Boutons d’Or, Narcisse), la Corneille mâle (Corbeau), la Corneille femelle, le Prince, la Princesse, la Vieille Brigande, la Fille des Brigands, les pigeons de la forêt, le Renne, la Femme Lapone, la Finnoise, la femelle du renne, le cheval, des oiseaux chanteurs. Personnages du conte de Schwartz : le Conteur (Andersen), Kay, Gerda, la Grand-mère, le Conseiller Particulier (de la Reine des Neiges), la Reine des Neiges, la Corneille mâle (Corbeau), la Corneille femelle, le Prince Klaus, la Princesse Elsa, le Roi, la Vieille Brigande, le Premier Brigand, la Fille des Brigands, le Renne, des gardes, des laquais, des brigands.
18 Andersen, « La Reine des neiges », p. 291.
19 Švarc Evgenij, «Snežnaja koroleva», p. 290.
23 Švarc E., « Snežnaja koroleva », p. 291.
24 Švarc E., «Snežnaja koroleva», p. 297.
25 Švarc E., «Snežnaja koroleva», p. 298.
26 Voir : Jankovskij Moisej, « Fantazija i dejstvitel’nost’ », Iskusstvo i žizn’, n° 2, 1940; Min E., « Sovetskij skazočnik », Teatr i žizn’, Iskusstvo, Moskva-Leningrad, 1957 ; Rassadin Stanislav, Obyknovennoe čudo, Moskva, Detskaja literatura, 1964 ; Smirnova Vera, « Skazočnik na teatre », Sovremennyj portret, Moskva, Sovetskij pisatel’, 1964 ; Kalmanovskij Evgenij, « Švarc », Očerki istorii russkoj sovetskoj dramaturgii, t. 3, 1945-1967, Leningrad, Iskusstvo, 1968.
27 Šklovskij Viktor, « O skazke », Detskaja literatura, n° 6, 1940, p. 3.
28 Ibid.
33 Andersen, « La Reine des neiges », p. 291.
34 Švarc E., « Snežnaja koroleva », p. 280.
35 Švarc E., « Snežnaja koroleva », p. 268.
36 Švarc E., « Snežnaja koroleva », p. 271.
37 Švarc E., « Snežnaja koroleva », p. 267.
38 Švarc E., « Snežnaja koroleva », p. 273.
39 Švarc E., « Snežnaja koroleva », p. 278.
40 Intervention d’E. Schwartz à la conférence dédiée au bilan du festival des théâtres pour enfants (29 novembre 1940). Cité d’après Kirilenko Ksenija, « Arxiv skazočnika », Vstreči s prošlym, vypusk 9, Moskva: Russkja kniga, 2000, p. 419.
41 Ibid, p. 420.
42 Parmi les œuvres pour enfants fondées sur un sujet emprunté, citons encore le film Cendrillon (Zoloushka) sorti en 1947.




Auteur

Anatoly Tokmakov

Université de Caen-Basse Normandie, ERLIS